Energiesteuer
Sie beträgt 2026 nach dem Ende der befristeten Senkung 65,45 ct je Liter Benzin und 47,04 ct je Liter Diesel.
Gib ein, was Du gerade pro Liter zahlst. Du siehst sofort, wie viel davon auf Steuern, CO₂-Bepreisung und geschätzte regulatorische Kosten entfällt.
Die THG-Quote ist keine Steuer und keine direkte Einnahme des Staates. Ihre Kosten schwanken und werden deshalb als geschätzter Korridor von 12–20 ct/l ausgewiesen. Warum diese Spanne?
Für 2027 gibt es keinen vorab festgelegten CO₂-Preis mehr. Weil der europäische ETS 2 erst 2028 vollständig startet, wird der deutsche Emissionshandel für Brennstoffemissionen des Jahres 2027 als Übergang fortgeführt. Der Preis wird marktbasiert und orientiert sich am Durchschnitt früherer EU-ETS-1-Versteigerungen. Wie hoch er konkret ausfällt, steht deshalb erst später fest. Rechtliche Grundlage ansehen
Der Preis an der Zapfsäule besteht nicht nur aus dem eigentlichen Kraftstoff. Hinzu kommen Energiesteuer, Mehrwertsteuer, CO₂-Bepreisung und weitere staatlich veranlasste Kosten wie die THG-Quote.
Das hängt vom aktuellen Literpreis ab. Bei 2,30 € für Super E10 entfallen exakt berechnet rund 1,18 € beziehungsweise 51,2 % auf Energiesteuer, Mehrwertsteuer und CO₂-Bepreisung. Einschließlich der geschätzten THG-Kosten liegt der breitere staatlich veranlasste Anteil bei 1,30–1,38 € beziehungsweise 56,4–59,9 %. Rechnerisch verbleiben 0,92–1,00 €.
Sie beträgt 2026 nach dem Ende der befristeten Senkung 65,45 ct je Liter Benzin und 47,04 ct je Liter Diesel.
Die 19 % Umsatzsteuer sind bereits im Tankstellenpreis enthalten. Der Rechner zieht sie deshalb mit der Formel Bruttopreis × 19 ÷ 119 heraus.
Für 2026 rechnet der Rechner mit 65 € je Tonne CO₂. Ausgewiesen wird der Nettobetrag, damit die Mehrwertsteuer nicht doppelt gezählt wird.
Sie verpflichtet Kraftstoffanbieter zur Emissionsminderung. Da es keinen festen Centbetrag gibt, weist der Rechner ihre geschätzten Kosten als Spanne von 12–20 ct je Liter aus.
Der wichtigste Unterschied liegt in der Energiesteuer: Bei Benzin beträgt sie 65,45 Cent je Liter, bei Diesel 47,04 Cent. Diesel verursacht je Liter zwar mehr CO₂ und damit einen höheren CO₂-Preisanteil. Dieser Unterschied gleicht die um 18,41 Cent niedrigere Energiesteuer jedoch nicht vollständig aus.
Nur aus Steuern und CO₂-Bepreisung ergeben sich bei 2,30 € je Liter für Diesel rund 1,01 € beziehungsweise 44,0 %, bei Benzin rund 1,18 € beziehungsweise 51,2 %. Einschließlich der geschätzten THG-Kosten zeigt der Rechner für Diesel 1,13–1,21 € und für Benzin 1,30–1,38 €.
Der Name beschreibt die Funktionsweise zwischen Unternehmen: Auf jeder Produktions- und Handelsstufe wird Umsatzsteuer berechnet. Unternehmen ziehen die bereits gezahlte Vorsteuer ab und führen dadurch wirtschaftlich nur die Steuer auf den von ihnen geschaffenen Mehrwert ab.
Für Dich als Endverbraucher ist davon wenig zu sehen. Du zahlst am Ende die im vollständigen Verkaufspreis enthaltene Umsatzsteuer. Beim Tanken beträgt sie 19 % des Nettopreises beziehungsweise 19/119 des angezeigten Bruttopreises.
Umgangssprachlich: ja. Die Energiesteuer und die Kosten der CO₂-Bepreisung fließen in den Nettoverkaufspreis ein. Auf diesen gesamten Nettopreis wird anschließend die Umsatzsteuer berechnet. Juristisch ist das keine eigene Zusatzsteuer auf die Energiesteuer, wirtschaftlich erhöht die Umsatzsteuer aber auch den bereits staatlich beeinflussten Preisbestandteil.
Bei einem Beispielpreis von 2,34 € je Liter Super E5 ergibt die Modellrechnung nach Abzug von Energiesteuer, Mehrwertsteuer, CO₂-Bepreisung und geschätzten THG-Kosten einen rechnerischen Restpreis von etwa 0,96–1,04 €. Die oft genannten 95 Cent liegen damit ungefähr am unteren Rand dieser Spanne. Das ist jedoch kein garantierter Verkaufspreis: Ohne die Belastungen könnten sich Einkaufspreise, Nachfrage und Margen ebenfalls verändern.
Rechtlich ist sie keine Steuer, sondern der Preis für Emissionszertifikate im nationalen Brennstoffemissionshandel. Weil sie den Kraftstoffpreis staatlich veranlasst erhöht, wird sie hier gemeinsam mit den Steuern dargestellt.
Die Energiesteuer ist ein fester Betrag je Liter. Die Mehrwertsteuer steigt dagegen mit dem Verkaufspreis. Gleichzeitig verändert sich der Prozentanteil, weil der gesamte Literpreis die Bezugsgröße ist.
Die Energiesteuer ist Bestandteil des Nettoverkaufspreises. Die Umsatzsteuer wird auf diesen gesamten Nettopreis berechnet. Umgangssprachlich wirkt das wie eine Steuer auf die Steuer.
Bei 2,30 € je Liter ergeben sich rund 1,01 € beziehungsweise 44,0 % aus Energiesteuer, Mehrwertsteuer und CO₂-Bepreisung. Einschließlich der geschätzten THG-Kosten liegt der breitere staatlich veranlasste Anteil bei rund 1,13–1,21 € beziehungsweise 49,2–52,7 %.
Nein. Darin stecken unter anderem Einkauf des Kraftstoffs, Raffinerie, Transport, Lagerung, gesetzliche Bevorratung, Vertrieb und erst am Ende die Margen der beteiligten Unternehmen.
Die Treibhausgasminderungsquote verpflichtet Kraftstoffanbieter, die Emissionen ihrer in Verkehr gebrachten Kraftstoffe zu senken. Die Erfüllung verursacht Kosten, ist aber keine Steuer und keine direkte Staatseinnahme. Da es keinen gesetzlich fixierten Centbetrag je Liter gibt, verwendet der Rechner transparent eine geschätzte Spanne von 12–20 ct je Liter.
Bei 2,34 € je Liter Super E5 verbleiben in dieser Modellrechnung etwa 0,96–1,04 € je Liter. 95 Cent sind damit als grobe Modellgröße plausibel, aber kein sicherer Marktpreis ohne Abgaben und Vorgaben.
Energiesteuer, enthaltene Mehrwertsteuer und CO₂-Bepreisung werden exakt getrennt berechnet. Die Kosten der THG-Quote werden mangels festem gesetzlichen Centbetrag als Schätzspanne ausgewiesen. Alle Formeln, Werte, Quellen und Grenzen findest Du auf der Methodik-Seite.
THG-Kosten als transparente Schätzspanne ergänzt und den Tankstellenpreis plakativ dem rechnerischen Preis ohne staatlich veranlasste Kosten gegenübergestellt.
Aktuelle Kraftstoffpreise lassen sich über Postleitzahl und Umkreis suchen und direkt in den Rechner übernehmen.
Initiale Version des Spritsteuer-Rechners für Benzin und Diesel.